IMOS Lexikon

Special Olympics

Unter "Special Olympics" wird die größte Sport-Organisation für Menschen mit geistiger Behinderung auf der Welt verstanden. Die Bezeichnung wird sowohl für die Organsation als auch für die globalen Sommer- und Winter-Spiele verwendet, die alle zwei Jahre stattfinden. Die Bewegung ist vom Internationalen Olympischen Komitee anerkannt und darf deshalb auch die Bezeichnung "Olympics" verwenden.

Die Bewegung wurde 1968 von Eunice Kennedy Shriver gegründet, die selbst behindert war. Jedes Jahr gibt es viele Wettbewerbe in allen Ländern der Welt. Mit ca. 1000 Teilnehmern fanden die ersten Special Olympics 1968 in Chicago/USA statt.

Erst die 10. Special Olympics in den Sommersportarten wurden außerhalb der USA ausgetragen (2003 in Dublin/Irland). 1977 kamen - ebenfalls in den USA (Steamboat Springs) - die Winterspiele hinzu, für die 1993 Salzburg und Schadming in Österreich erste Gastgeber außerhalb der vereinigten Staaten von Amerika waren.

Die letzten Sportspiele fanden vom 29.Januar bis 5 .Februar 2013 im  Austragungsort der Olympischen Sommerspiele 2018, Peyongchang, statt.

Die Post der Republik Korea gab eine Sondermarke heraus und verwendete einen Ersttagssonderstempel in vielen Orten des Landes.  

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Die Special Olympics lassen sich mit Mitteln der Philatelie durchaus gut belegen, wovon die Beispiele zeugen sollen.

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Wohl bisher einmalig: die Ehrung von Siegern der Special Olympics mit einer Sonderserie  (Sieger aus Costa Rica bei den Special Olympics 2007 in Shanghai)!

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