Sporthilfe-Marken 2014

Mit Mäusen Speck gefangen

 

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble brachte es am 7.Mai anlässlich  der offiziellen Vorstellung und Übergabe der neuen Briefmarkenserie „Für den Sport“ in der Niedersächsischen Landesvertretung in Berlin auf den Punkt.

 „Damit „Mäuse“ für den Sport rumkommen, gibt es auch in diesem Jahr wieder Briefmarken mit Motiven des Hannoveraner Cartoonisten Uli Stein“.

 

 

 

Seit 1968 unterstützt der Bund mit Serien für den Sport die Stiftung Deutsche Sporthilfe. 200 Marken wurden bis jetzt herausgegeben.135 Millionen Euro sind seitdem in den Topf der Stiftung für die Förderung des Nachwuchs- und Spitzensports geflossen.

„Durch die freche Maus bekommen die Sportbriefmarken einen frischen Anstrich, was ihnen gut ansteht. Und den Briefmarken insgesamt gut tut“, sagte Dr. Michael Ilgner, der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Sporthilfe. „Durch die Herausgabe der Briefmarken mit dem Plus tut der Finanzminister viel  Gutes, nicht nur für den Sport. Knapp eine Million Euro konnten wir im Vorjahr durch Briefmarkenerlöse für unsere Talente einsetzen.”

 

Und das soll auch in den kommenden Jahren weiterhin so bleiben. Zumindest für dieses Jahrzehnt hat die Deutsche Sporthilfe, so Aufsichtsratsvorsitzender Werner E. Klatten, Planungssicherheit in Sachen Sportbriefmarken.

 

 

Die jährlichen Briefmarken „Für den Sport" mit Zuschlägen zugunsten der Deutschen Sporthilfe sind begehrte Sammlerobjekte. Maßgeblichen Anteil am finanziellen Erfolg haben deshalb vor allem die Millionen Briefmarkenfreunde. Minister Schäuble dankte deshalb in seiner Rede ausdrücklich den Philatelisten, „die für einen guten Zweck ´gemolken` werden!“.